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Die Alleskönner der ätherischen Öle – Natürliche Helfer für die Hausapotheke

Ätherische Öle gibt es schon seit Jahrtausenden. Schon früher wurden sie zur Unterstützung der Gesundheit, zur Pflege und zur allgemeinen Förderung des Wohlbefindens eingesetzt. Auch heute werden ätherische Öle wieder gerne verwendet, da sich immer mehr Menschen natürliche Alternativen und Ergänzungen für ihre Hausapotheke wünschen.

Eine gut ausgestattete Hausapotheke muss nicht ausschließlich aus Medikamenten bestehen. Hochwertige ätherische Öle können bei Alltagsbeschwerden eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie ersetzen bei ernsthaften Erkrankungen und Notfällen keine ärztliche Behandlung oder eine medizinische Versorgung, können jedoch das Wohlbefinden fördern und den Körper auf natürliche Weise unterstützen. Egal ob Erkältung, kleine Hautverletzungen, Muskelverspannungen oder Stress und Schlafprobleme – für viele dieser Situationen gibt es passende ätherische Öle.

Wichtig ist, dass man bei den ätherischen Ölen auf eine sachgemäße Anwendung und Dosierung achtet. Außerdem gibt es gewisse ätherische Öle, die in der Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern besser nicht angewendet werden sollten. Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenessenzen, die meist durch Wasserdampfdestillation oder Kaltpressung gewonnen werden. In ihnen steckt die geballte Kraft der jeweiligen Pflanze – nicht nur ihr Duft, sondern auch ihre besonderen Schutz- und Wirkstoffe.

Gerade aber weil ätherische Öle hochkonzentrierte Substanzen sind, sollte man über diverse Vorsichtsmaßnamen Bescheid wissen. Die Wahl des ätherischen Öls, wie und mit welchen Trägerölen Mischungen hergestellt werden können oder welche Öle sogar unverdünnt anwendbar sind, sollten vor ihrer Verwendung bekannt sein.   

Besonders praktisch sind die sogenannten „Alleskönner“ der ätherischen Öle. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei vielen unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt werden können und deshalb in keiner Hausapotheke fehlen sollten.

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Lavendel

Das Alleskönner-Öl schlechthin ist der Lavendel. Er gilt als eines der vielseitigsten ätherischen Öle. In manchen Büchern wird er auch als das „Tausendsassa-Öl“ bezeichnet. Sein sanfter Duft wirkt beruhigend, entspannend und ausgleichend und wird daher gerne zur Unterstützung bei Stress, Nervosität und Schlafproblemen eingesetzt.

Darüber hinaus besitzt der Lavendel hautpflegende Eigenschaften. Er wird häufig bei kleinen Verbrennungen, Sonnenbrand oder leichten Hautreizungen verwendet. Auch bei Insektenstichen, Muskelverspannungen und Kopfschmerzen kann eine Einreibung sehr wohltuend sein.

Durch seine Vielseitigkeit ist der Lavendel oft das erste Öl, das für die Hausapotheke gewählt wird.

Eukalyptus und Thymian

Beide dieser ätherischen Öle sind vor allem in der Erkältungszeit bekannt. Der frische, klare Duft des Eukalyptus vermittelt schon das Gefühl von freiem Atmen. Das Öl wird meistens zur Raumbeduftung oder zum Einreiben verwendet.

Außerdem eignet sich der Eukalyptus auch für entspannende Massagen nach körperlicher Anstrengung oder beim Gefühl verspannter Muskeln.

Das ätherische Öl des Thymians wird ebenfalls gerne in der Erkältungszeit eingesetzt, da der Thymian sehr stark antiviral wirksam ist. Auch dieser wird hauptsächlich als Raumbeduftung bzw. Raumdesinfektion oder zum Einreiben im Brust- und Rückenbereich verwendet. Sein warmer, krautiger Duft fördert das freie Durchatmen.

Wichtig: Sowohl beim Thymian als auch beim Eukalyptus gibt es verschiedene Sorten. Man sollte unbedingt beachten, dass nicht alle Sorten für Jedermann sinnvoll in der Anwendung sind. Besonders zu beachten ist, dass Kinder und Schwangere, aber auch hautempfindliche Menschen zu den sanfteren und geeigneteren Sorten greifen.

Rosengeranie

Die Rosengeranie verbindet einen blumigen Duft mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.  Sie wird besonders für ihre hauptpflegenden Eigenschaften geschätzt und findet somit Anwendung bei trockener, empfindlicher oder unreiner Haut. Aufgrund ihres stimmungsaufhellenden Dufts ist sie außerdem ein beliebtes Öl zur Unterstützung des emotionalen Wohlbefindens.

Zusätzlich kommt die Rosengeranie im Sommer oftmals zum Einsatz, da sie sowohl Insekten fernhalten als auch in Mischungen gegen blauen Flecken verwendet werden kann.

Fazit zu den ätherischen Ölen

Ätherische Öle sind wertvolle Begleiter für eine natürliche Hausapotheke. Mit nur wenigen ausgewählten Ölen lassen sich zahlreiche Alltagssituationen begleiten – abhängig davon, in welcher Lebenssituation man sich gerade befindet.

Nicht nur der Lavendel, Thymian, Eukalyptus und die Rosengeranie gehören zu den sogenannten Alleskönnern, sondern auch die ätherischen Öle der Pfefferminze, des Teebaums und der Zitrone können beispielsweise in vielen Situationen sehr hilfreich sein.

Dennoch gilt: Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Naturstoffe! Sie wirken, weil sie fettlöslich sind und aus extrem kleinen Molekülen bestehen, und man sollte sie nur unter Beachtung der fachgerechten Verdünnung bei den richtigen Einsatzgebieten anwenden.     

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